Samstag, 31. August 2013

Nichts ist endlich


Nichts ist endlich von Kristine Miller habe ich mir gerade erst am Donnerstag aus der Bibliothek ausgeliehen. Ich hatte um ehrlich zu sein nicht wirklich viel von diesem Buch erwartet, höchstens ein wenig seichte Unterhaltung. Es war so zusagen ein Lückenfüller gewesen, weil ich das Buch was ich eigentlich ausleihen wollte nicht bekommen hatte.

Story:
Das Buch benutzt das Prinzip von Reinkarnation, Wiedergeburt. Die Hauptfigur Haven wird schon seit sie ein kleines Kind ist von Visionen von einem andrern Leben in New York geplagt, dem Leben von Constance. Constance lebte in den 1920er Jahren in New York, als behütetes Kind reicher Eltern und verliebte sich unsterblich in einen mittellosen Jungen Ethan Evans. Haven konnte diese Visionen seit Jahren unterdrücken, besonders ihre autoritäre Großmutter, aber auch die ganze Stadt glauben nämlich diese Visionen sind Zeichen,dass Haven von einem Dämon bessen ist. Doch die Visonen kommen wieder und Haven gibt dem unwiderstehlichen Drang nach New York zu gehen schließlich endlich nach. Doch einmal da angekommen verwandelt sich ihr Leben in einem Albtraum in dem sie in einem Strudel von Misstrauen und Paranoia gerät, welche sich als Prüfung herrausstellen. Sie weiß nicht wem sie trauen kann und irrt verzweifelt von einem Geheimnis in das nächste.

Meine Meinung:
Wie schon gesagt war ich wirklich überrascht, sobald man sich durch den eher zäheren ersten Teil gekämpft hat, in dem Haven ungefähr hundert Seiten lang zögert bis sie endlich nach New York geht, wird das Buch zu einer Droge, die man nicht mehr aus der Hand legen kann. Man leidet mit Haven mit und weiß einfach nicht wem man trauen kann, alles scheint ein zweites Gesicht zu haben und jeder wenigstens ein schreckliches Geheimnis im Keller oder Dachboden. Bis zur letzten Sekunde der endgültigen Auflösung zweifelt man an jeder Figur und ihren Motiven. Ist Ian jetzt ein Mörder und Verräter oder nicht? Wer ist wer? und wer zieht hier eigentlich die Fäden? Wer sind die stillen Beobachter, die allgegenwärtig zu sein scheinen und welche Rolle spielt die geheime Organisation OG?
Wenn ihr ein paar Stunden gute Unterhaltung und Spannung wollt, bei der ihr schon schwer die Geduld aufbringen könnt eine Site richtig zu ende zu lesen, weil ihr unbedingt wissen müsst wie es weiter geht, dann ist das Buch für euch das Richtige!

5 Gründe das Buch zu lesen:

1. Spannung pur!

2. Die Reinkarnation Hintergründe
Im Laufe des Buches erfährt man verschiedenen Theorien zu den Gründen, dass Menschen auf die Welt zurückkejren und andere nicht. Man lernt verschiedenen Figuren und ihre Schicksale kennen, die sich immer wieder zu wiederholen scheinen.

3. Havens/Constances und Ians/Ethans unendliche Liebesgeschichte
Die beiden haben sich soweit sich Ethan zurückerinnern kann schon seit 2000 Jahre immer wieder gesucht und geliebt, doch nie war ihr Glück von dauer oder konnte überhaupt von ihnen gefunden werden.

4.Der Teufel
Er spielt auch eine Wichtige Rolle als eine der Figuren, die schon seit Jahrtausenden unter den Menschen lebt und einfach nur Unruhe und Chaos stiftet "Weil er es kann". Es gibt eine Scenen in der er wunderbar seine Motive und Ziele erklärt, die besonders gelungen ist. Liest man sie kann man sich auf einmal vorstellen was für eine Versuchung bloße Worte auslösen können.

5.Schicksal
An einer Stelle sagt Haven ein wenig selbstironisch ihre erste Begegnung mit Ethan und auch Ian können keine Zufälle gewesen sein, es müsste "Schicksal" sein. In wie weit das war ist wird im Laufe der Geschichte immer wieder in Frage gestellt, doch ihre Liebesgeschichte durch die Zeit gibt doch eine sehr romantische und gleichzeitig tragische Interpretation von Schicksal,die einen nachdenken lässt.

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