Mittwoch, 28. August 2013

Tribute von Panem

Ich dachte mit meinem ersten offzillen Post, reite ich mal mit auf der Welle des zweiten Kinofilms der ja jetzt bald rauskommt.
Tribute von Panem... Ersteinmal ich fand den englischen Titel ("The Hunger Games") ungefähr tausend mal besser, aber dass geht mir eigentlich so. ich meine im Ernst warum müssen deutsche Verlage viele Buchtitel immer ändern? Haben sie nich nie gehört:
"Never change a winnig Team"?
Na ja, auf jedenfall hätte ich es fast verpasst diese Bücher zu lesen (ich gebe dem Titel mitschuld), aber zu meinem Glück hat mich meine Freundinn, immer wieder bearbeitet und mir erzählt wie toll die Bücher eigentlich sind und ich bin weich geworden.
Ich habe den ersten Film gesehen bevor ich die Bücher las und mochte Katniss nicht wirklich, sie war mir irgendwie zu kalt, zu emotionslos. Aber nachdem ich die Bücher gelesen habe muss ich sagen, dass die Autorin,dass im Buch viel besser hinbekommen hat, als auf der Leinwand dargestellt.
Die Katniss Everdeen im Buch ist zwar auch eher emotionskälter und distanziert und scheint auf dem ersten Blick nur vom Überlebensinstinkt getrieben zu werden, doch je mehr man liest und sie besser kennen lernt, desto mehr kleine emotionen erkennt man.
Ihr ständiges Bestreben sich eigentlich nicht aufzulehnen und mit dem Kapitol mitzuarbeiten, ist auch nicht etwa eine Feigheit oder Schwäche, sondern zeigt meiner Meinung nach eine klare Entscheidung. Die Entscheidung für ihre Familie und Freunde und gegen ihre persönliche Freiheit.
Besonders gelungen ist auch die Dahrstellung von Präsident Snow. Die Autorin schafft es nur mit einer einzigen Rose und einem bestimmtem Geruch unsere Angst und unseren Ekel zu wecken und mit Katniss Panik mitzufühlen.
Suzanne Collins schafft auch dass was vielen guten Autoren oft schrecklich misslingt: Sie stellt die Reisen in ihrem Buch spannend dar und lässt sie nicht langatmig ausschweifen, bis man heimlich 3 Kapitel vorblättert, weil man es einfach nicht mehr ertragen kann. Obwohl ich sagen muss, dass mir bei Petas und Katniss Tour der Sieger mehr Informationen auch gut gefallen hätten, ist dass doch um weiten besser als 10 Kapitel bevor man auch nur in die Nähe des Zielortes kommt.
Collins schafft es diese düstere Stimmung zu schaffen, in der man es einfach akzeptiert,dass es diese Hungerspiele gibt und dies gar nicht lange hinterfragt, sondern sich auf die Figuren und ihr Schicksal einlassen kann.Besonders im dritten Teil wo enthüllt wird, was dannach mit den Siegern, den Gewinnern noch alles passiert verdüstert die Welt noch einmal deutlich und bereitet auch das Gemelzel beim letzen Gefächt vor.
NUr den Epilog muss ich sagen fand ich sehr schlecht, für mich hat das Buch im letzzen Kapitel aufgehört und ich werde den Epilog noch weiter ignorieren, denn für mich zerstört er irgendwie die Magie des Schlusses und indem er die Konflikte und Ängste letzen ca. 10 Jahre in 3 Seiten zusammenfassen will und gleichzeitig die momentane Lage möglist aller Betroffenen Schildern, hat er für mich schon verloren.

Ich könnte mich jetzt noch Seitenlang über die Bücher auslassen, aber sein wir doch mal ehrlich: In der Kürze liegt die Würze und niemand hat lust meine Ergüsse Seitenlang zu lesen.
Wie ihr sicher herrausgehört habt empfele ich euch die Bücher zu lesen und hier jetzt nochmal 5 Gründe dafür:

1. Katniss und Peeta
Eine wirklich eigenartige und seltsame, aber dafür auf ihre besondere Art, umso schönere Liebesgeschichte

2. Die Hungerspiele
24 Jugendliche, manche fast noch Kinder, die sich auf den Tod bekämpfen. Eine menschliche Grenzsituation, die Collins gut meistert. Sie stellt das töten ohne Reue zum Überleben ehrlich dar, flicht aber auch Freundschaft ,Liebe und Mut hinein und zeigt wie sie diesen wohl meschlichsten Mechanismus überwinden können.

3.Das Kapitol
Was für eine Gesellschaft ist das, die Kinder sich bis auf ihren Tod gegenseitig bekämpfen lässt und daraus ein vergügliches Spektakel macht? Sind sie nicht alle abscheungswürdig, sind sie unmenschlich? Dieser Frage nähern sich die Bücher im Laufe der Bände immer mehr zeigen, wie so eine Gesellschaft funktioniert und warum man nicht vorschnell urteilen sollte.

4. Der Spotttölpel
Der Spotttölpel, dass Symbol des Wiederstandes, der Hoffnung, der Unterdrückung. Wiederwillens wird Katniss der Spotttölpel und wächst an ihrer Aufgabe, nur um Festzustellen, dass alle sie nur benutzen wollen und jede Seite ihre Gefahren birgt.

5.Propos
Propos, sind die im dritten Band von den Rebellen erstellten Propaganda Filmchen, also eine Gegenmaßnahme zum vom Kapitol beherrschten Fehrnsehen. Wie in den gesamten Bänden das Fehrnsehen eingsetzt wird um die Bevölkerung zu manipulieren und zu beeinflussen ist wirklich ein Kunstwerk für sich.







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